Der Junge hatte etwas an sich, etwas in der Art wie er sie ansah, fordernd und doch demütig. Beides gutes versteckt in dem Glitzern seiner schönen Augen und durch seinen sinnlichen, frech lächelnden Mund zusätzlich abgelenkt. Und dennoch unübersehbar für sie. Es gibt nicht offensichtlicheres als das fast versteckte, dachte sie.
Er war schön und wusste, dass er schön war. Das war es aber nicht, was sie an ihm reizte, was ihr den Wunsch weckte, ihn an den Haaren zu ziehen, ihn niederzudrücken, ihn leiden zu sehen. Seine Schönheit machte sie nicht wild, sie gönnte sie ihm, bewunderte sie sogar ein wenig. Es war auch nicht seine Jugend, die sie an ihre eigene erinnerten der Gedanken der Möglichkeit, etwas davon abzubekommen. Nein, es war sein Blick selbst, der sie dazu reizte, sie ständig dazu aufforderte. Und er machte ihr Angst. Weil er die Macht hatte, solch fremde Wünsche in ihr zu wecken. Und sie war sich der Widersprüchlichkeit nur auf eine konfuse Weise bewusst. Wie sollte jemand zur Dominanz gezwungen werden können? Ihr wuchs das alles über ihren Kopf. Nichts war so wie es den Anschein hatte und alles war anders als es schien. Je genauer man hinschaute, um so öfter drehten sich die Dinge, entzogen sich dem Verständnis wie glitschige Fische, glitten einem zwischen den Fingern davon. Sie musste es aufgeben, dem was sie fühlte einen Namen geben zu wollen. Warum sie ihn zwingen wollte, und ob man es überhaupt Zwang nennen konnte, wenn er es selbst verlangte? Solche Fragen würden zu nichts führen, denn sie schlugen einen endlosen Kreis. Für manche Sachen gibt es nur ein Ausprobieren, ein Fühlen und ein Vertrauen. Und so kam sie seiner stummen Aufforderung nach.
Er war schön und wusste, dass er schön war. Das war es aber nicht, was sie an ihm reizte, was ihr den Wunsch weckte, ihn an den Haaren zu ziehen, ihn niederzudrücken, ihn leiden zu sehen. Seine Schönheit machte sie nicht wild, sie gönnte sie ihm, bewunderte sie sogar ein wenig. Es war auch nicht seine Jugend, die sie an ihre eigene erinnerten der Gedanken der Möglichkeit, etwas davon abzubekommen. Nein, es war sein Blick selbst, der sie dazu reizte, sie ständig dazu aufforderte. Und er machte ihr Angst. Weil er die Macht hatte, solch fremde Wünsche in ihr zu wecken. Und sie war sich der Widersprüchlichkeit nur auf eine konfuse Weise bewusst. Wie sollte jemand zur Dominanz gezwungen werden können? Ihr wuchs das alles über ihren Kopf. Nichts war so wie es den Anschein hatte und alles war anders als es schien. Je genauer man hinschaute, um so öfter drehten sich die Dinge, entzogen sich dem Verständnis wie glitschige Fische, glitten einem zwischen den Fingern davon. Sie musste es aufgeben, dem was sie fühlte einen Namen geben zu wollen. Warum sie ihn zwingen wollte, und ob man es überhaupt Zwang nennen konnte, wenn er es selbst verlangte? Solche Fragen würden zu nichts führen, denn sie schlugen einen endlosen Kreis. Für manche Sachen gibt es nur ein Ausprobieren, ein Fühlen und ein Vertrauen. Und so kam sie seiner stummen Aufforderung nach.










