Es ist die Leere in uns, die wir fürchten, mehr als alle Drachen dieser Welt. Diese Angst nicht geliebt zu sein, es nicht verdient zu haben, Liebe zu erfahren, und manchmal auch ein Gefühl, eine unheilvolle Vorahnung, eine schleichende Angst, die Liebe immer nur als etwas unerreichbares begehren zu können, am Ende unfähig zu sein, sie aufzunehmen, zu akzeptieren, unfruchtbar zu sein.
Wie viel Krücken brauchst du? Ist eine der Fragen.
Nein-ich erzähl dir heute nichts von Hoffnung. Ich werde dir nichts geben, was dir das Gefühl geben könnte, es lohne sich weiterzumachen; weigere mich, dich aufzutanken, um dir Kraft zu geben, den Weg noch ein Stückchen weiterzugehen, den Weg weg von dir.
Du gehst jetzt zurück! Ausrufezeichen, das ist ein Befehl.
Du stellst dich dir selbst! Schau hin, es holt dich doch immer wieder ein, wird immer schneller, als du sein.
Du willst eine Wegkarte? Wenn es weh tut, so richtig scheiß-weh, dann bist du auf dem richtigen Weg. Und wenn du wünscht du hättest einen Pause-Knopf, gerne auch Reset, dann dreh dich nicht um, verlass dich nicht.
Ich sag dir nicht, dass du stark bist, dass du es schaffst, alles wird gut.
Vielleicht schaffst du es, vielleicht auch nicht. Verdammt nochmal, ich weiß es doch auch nicht. Oder willst du lieber eine Lüge? Bei mir bekommst du sie nicht. Ich schalte dir deine Schnulzen aus, die dir erzählen, dass man dich auffangen möchte, wenn du nicht mehr weiter willst, dass da ein gemeinsamer Weg sei, den man zusammen gehen könntet. Du bist allein. Da ist kein Weg, und niemand, der dich zu tragen vermag. Willst du nicht irgendwann erwachsen sein?
Und Hoffnung ist der Gegner, den du heute bekämpfen sollst, diese verlogene Hoffnung, die dich ewig in einer verhängnisvollen Dissonanz hält, dich weitermachen lässt, wo du längst aufgehört haben solltest, dir den Mut nimmt, die Richtung zu wechseln, für die es so lange schon Zeit gewesen wär. Wann hast du vor aufzuwachen? Hast du es überhaupt vor?
Ich zeige dir, wie dein Leben verlaufen wird, wenn du weitermachst, wie bisher:
Du wirst älter werden mit jeden Tag.
Du wirst einige gute Tage haben und einige schlechte.
In den schlechten, wartest du auf die guten und hältst das Leben aus oder säufst es dir schön, so als sei es nicht das einzige, was du hast, in diesem Leben, so als könntest du dir leisten, nur die guten Tage zu nehmen und die anderen wegzuschmeißen.
Und ob dein Tag gut wird oder schlecht, hängt davon ab, was dir draußen so begegnet. Hast du Erfolg, bekommst du eine Lohnerhöhung, geht deine Lieblingsserie weiter, kaufst die ein neues Buch/Hose/Schuhe, sagt dir jemand wie schön/klug/toll du bist, dann geht es dir gut. Geschieht das Gegenteil davon, dann war es ein schlechter Tag und du fühlst dich dementsprechend schlecht.
Hast du dich einmal gefragt, warum das so ist?
Weil du-und da sind wir wieder am Anfang-leer bist, ein Blatt im Wind der Gegebenheiten.
Du wirst einige gute Tage haben und einige schlechte.
In den schlechten, wartest du auf die guten und hältst das Leben aus oder säufst es dir schön, so als sei es nicht das einzige, was du hast, in diesem Leben, so als könntest du dir leisten, nur die guten Tage zu nehmen und die anderen wegzuschmeißen.
Und ob dein Tag gut wird oder schlecht, hängt davon ab, was dir draußen so begegnet. Hast du Erfolg, bekommst du eine Lohnerhöhung, geht deine Lieblingsserie weiter, kaufst die ein neues Buch/Hose/Schuhe, sagt dir jemand wie schön/klug/toll du bist, dann geht es dir gut. Geschieht das Gegenteil davon, dann war es ein schlechter Tag und du fühlst dich dementsprechend schlecht.
Hast du dich einmal gefragt, warum das so ist?
Weil du-und da sind wir wieder am Anfang-leer bist, ein Blatt im Wind der Gegebenheiten.
Du wirst also älter, jünger wirst du jedenfalls nicht, und du lebst immer entweder im Gestern oder Morgen-träumst von vergangenem oder kommenden; Carpe Diem steht nur auf deiner Kaffeetasse.
Und wenn du träumst, bist du fast glücklich, jede Chance vor dir wegzulaufen, hältst du für Glück und es gibt so viele Wege, unendlich viele Möglichkeiten!
Irgendwann ist dann deine Zeit abgelaufen, aufgebraucht und du merkst: Mist: Ich bin noch gar nicht, habe nur an mir vorbei gelebt und glaube mir, gegen diesen Schmerz gibt es keine Medizin, außer du hebst die Hände und stellst dich-endlich.
Irgendwann ist dann deine Zeit abgelaufen, aufgebraucht und du merkst: Mist: Ich bin noch gar nicht, habe nur an mir vorbei gelebt und glaube mir, gegen diesen Schmerz gibt es keine Medizin, außer du hebst die Hände und stellst dich-endlich.
Durch die Entfremdung, die dir schon in die Wiege gelegt wurde, sozusagen ein menschlicher Fluch, gibt es keinen anderen Weg als die Ent-Täuschung und jede Ernüchterung ist schmerzhaft. Die Lebenskunst besteht deshalb in der Tapferkeit, nicht wegzurennen vor diesem Gefühl, darauf zuzugehen, es zuzulassen und zu- darauf lasse ich dich- hoffen, dass du etwas entdecken wirst.
Was es ist?
Woher soll ich das wissen.
