Montag, 3. Mai 2010

Let it go!

Vielleicht kennt ihr das...wenn man sich etwas wünscht, so ganz freudig und doll, gibt es irgendwann einen Wunschstau. Dann empfiehlt es sich auszuatmen und die Wünsche fliegen zu lassen.

Nicht, dass man nicht mehr wünscht, aber man gibt ihnen die Freiheit, man hört auf, sich an sie zu klammern. 

Manchmal ist das Loslassen aber schwer, wenn man sich etwas sehr wünscht. Trotzdem muss der Punkt kommen, an dem man seine Sache Gott oder dem Universum oder wie man es nennt anvertraut und mit dem Loslassen zeigt, dass man vertraut. 

Ich bilde mir ein, dass es eine bestimmte Stimmung gibt, in der all unsere Gebete erhört werden. Wenn wir eine Nähe spüren, uns verbunden fühlen mit dem Ganzen. (Ich weiß erst kürzlich, dass ich schon immer etwas vom Sturm und Drang in mir hatte.) 

Heute habe ich meine Wünsche losgelassen und fühle mich gelassen, wie lange nicht mehr. Ich bin nicht abhängig von ihnen. Was kommt, kommt. Was nicht, nicht. Das Sprichwort "auf Teufel komm raus" hat seinen Grund. 
Und ich habe mir schon einmal in meinem Leben etwas auf Teufel komm raus gewünscht, Gott und seinen Beweiß angefleht. Irgendwann bin ich ihm so auf den Keks gegangen, dass er mir meine Bitte erfüllt hat. Und kurze Zeit später, wusste ich, dass es der dümmste Wunsch meines ganzen Lebens gewesen war.

Ich wusste auch, dass ich Gott meine Vorwürfe gemacht hätte, hätte er mich nicht erhört. Deshalb danke ich ihm für diese Erfahrung. Hoffentlich hat sie mich ein wenig weiser gemacht. Wünschen ja, aber nicht 
um jeden Preis. Wir wissen oft nicht, was gut für uns ist. 

Kommentare:

  1. liebe miriam,
    du sprichst mir aus der seele. wir menschen müssen lernen, dinge hinzunehmen und den tieferen sinn dahinter mit der zeit zu erkennen versuchen. und wie du selbst sagst, wenn uns im leben nicht auch unangenehme situationen widerfahren, dann lernen wir nie, die schönen momente zu schätzen.

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  2. Liebe Susu,

    ich gebe mir wirklich Mühe, zu akzeptieren. Vor allem die Schwierigkeiten, die uns das Leben in den Weg legt, als Chance zu erkennen, über sich hinaus zu wachsen.

    Manchmal fällt genau das aber schwer. Trotzdem versuche ich es und weiß, dass kein Gefühl besser ist, als nach überwundenen Hürden, vor allem wenn sie uns selbst zu finden sind.

    Manchmal fühle ich mich wie ein kleines, trauriges Mädchen, das an die Hand genommen werden will und es allein nicht schafft. Aber auch das geht vorbei..loslassen. loslassen..loslassen.

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  3. believe in your better self ...
    wichtig ist nur leidenschaft für das was du tust
    dann kommt auch das feedback um dich wieder auf die beine zu bringen

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  4. Liebe Miri.
    ein schönes Gedicht von einem australischen Cartoonist/.... Michael Leunig.

    Let it Go
    Let it go, let it out, let it all unravel
    Let it free and it can be
    A path on which to travel

    Viele Grüße und bis bald*

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Mary am Meer

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